Trojaner-Folter

Heute war es mal wieder soweit!

Anruf Kunde: „Wir haben einen Trojaner auf dem Server.“

Antwort: „Ganz ruhig. Wir machen das schon.“

Haben wir dann auch, zwei Stunden später war der Trojaner gefunden und eliminiert. Alle Spuren die er hinterlassen hatte waren beseitig. Alle Verstecke in Verzeichnissen, in der Registry und im „Roaming“ waren beseitigt.

„Good Job“ würde ich sagen, so langsam bekommen wir Routine, was diese Erpressungs-Trojaner angeht.

Das Problem ist aber auch hier mal wieder nicht die Software und auch nicht Windows, sondern schlicht und ergreifend der Benutzer. Denn auch in dem Fall hatte einer der Benutzer eine Zip-Datei, die als Anhang in einer E-Mail zu finden war geöffnet. Man kann aber diesem Benutzer noch nicht mal wirklich einen Vorwurf machen, denn diesmal war der Trojaner in einer Bewerbung versteckt. Wenn Firmen Bewerbungen bekommen, weil sie eine Stelle ausgeschrieben haben, dann müssen Sie sich diese Bewerbung ja auch ansehen. Da kann man noch so oft predigen „KEINE ZIP-DATEIEN IN E-MAILS ÖFFNEN, AUCH NICHT, WENN MAN DAMIT DEN WELTUNTERGANG VERHINDERN KANN!!!!“ (Und glaubt mir, ich kann inzwischen in Großbuchstaben, Fettschrift und Kursiv sprechen.)

Aber es nützt alles nichts. Sie machen es immer wieder.

Und dann den Programmierer….

Aber worauf ich eigentlich hinaus will: Wann erfindet eigentlich mal jemand eine Trojaner-Folter Software, damit ich so einen Trojaner nicht einfach nur lösche, sondern ihn langsam zu Tode foltere? So mit Daumenschrauben, glühenden Kohlen und Waterboarding! Unter der Folter würde die Datei mir dann auch verraten wo sich der Programmierer versteckt. Und den würde ich dann ebenfalls…. meine subjektive Meinung hat gerade beschlossen, dass sie das eurer Phantasie überlässt, denn, wenn ich beschreiben würde was ich mit dem mache, würde ich mich, glaube ich, strafbar machen.

In diesem Sinne…

Dieter

 

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